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Kulinarischer Liederabend des Schubert-Quartetts ein voller Erfolg

 

Mit Jaques Offenbachs „Chor der Studenten“ aus „Hoffmanns Erzählungen“ wurden die Gäste im ausverkauften Dachrestaurant in Wasems "Kloster Engelthal" freudig mit klangvollem Chorgesang begrüßt. Musikdirektor Franz Jürgen Dieter schuf eigens für fünf Chorstücke des Abends eine Orchesterbegleitung, die bestens zu den Darbietungen des Männerchores passte.

In der Begrüßung erklärte Karl-Heinz Höhn als 1. Vorsitzender dem Publikum, dass diese Art der Veranstaltung für alle im Saal eine Premiere ist. Neben den klassischen Konzerten sucht das Schubert-Quartett immer wieder neue Unterhaltungsformate, wie z.B. die beliebte Wein-Soiree, die Matinee im Jugendhaus Yellow - so auch jetzt der "Kulinarische Liederabend". Soviel vorweg - das Experiment ist geglückt!

Bevor der erste Wein und die Vorspeise serviert wurden, „schüttete“ Ulrich Kunkel mit seinem wohlklingenden Bariton „die Sorgen in ein Gläschen Wein.“ Willi Hefner huldigte mit Adolf Gottrons Weingedicht und seinem anheimelnden Bass „Wenn ich einmal der Herrgott wär`“ dem Ingelheimer Wein. Daran anschließend sang der Chor in der Bearbeitung des musikalischen Leiters Dieter „Wein, Weib und Gesang“ und aus Verdis Oper "Ernani" „Erhebet das Glas“. Mit Toni Hämmerles “Freund am Rhein“, der von Hardy Aumüllers sonorem Bariton vorgestellt wurde, endete der erste Block.

Vor dem köstlich zubereiteten Hauptgang eröffnete Aumüller mit dem Vogelhändler aus Mozarts „Zauberflöte“ den Tierlieder-Block , wenngleich Gefiedertes und Felliges nicht im Mittelpunkt der Speisen standen. Schuberts „Forelle“, die Volkslieder „Hase und Jäger“ und „Wachsamer Hahn“ sowie die venezianische Volksweise „Der Hahn von Onkel Giacometo“ weckten die Lust der Gäste am Zuhören und Schmunzeln an den humorvollen Texten der Lieder. Vor dem Ende des Drei-Gänge-Menüs wollte das Schubert-Quartett den Gaumen- und Ohrenschmaus noch einmal kräftig mit den Zutaten "Gospel und Spiritual" würzen. „Halleluja-sing ein Lied“, ein Medley der Comedian Harmonists sowie „My way“ ließen vor der Nachspeise Musikalität und erfolgreichen chorischen Eindruck bei den Besuchern aufkommen. „Good news“,“Rock my soul“ und der Klassiker „Oh Happy Day“ mit Frank Rothgerbers glänzend disponierten Baritonsolo beendeten den Kulinarischen Liederabend mit wippenden und schnipsenden Gourmets.

Mit Marie Wasems frischer, kompetenter und natürlicher Moderation erlebte die Veranstaltung eine tolle Abrundung, die Karl-Heinz Höhn veranlasste, sich bei ihr ,den Solisten und dem Dirigenten  des Chores sowie den Gästen für ihr Kommen zu bedanken. Franz Jürgen Dieter schuf durch die Zusammenstellung des kontrastreichen Programmes ein Novum in der Darstellung des Chores, die besinnlich mit „ein schöner Tag zu Ende geht“ endete. Das Schubert-Quartett entließ ein hoch zufriedenes Publikum, das dem Chor und seinem Leiter mit Standing Ovation dankte.